Virtuelle Whiskey-Verkostung đŸ„ƒ

Die Vorteile eines digitalen Tastings liegen ja – mal ganz abgesehen von den UmstĂ€nden der aktuellen Situation durch Corona – auf der Hand. Man erlebt alles in der GemĂŒtlichkeit der eigenen vier WĂ€nde. Keine stundenlangen Odysseen mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Austragungsort des Tastings. Keine Diskussionen darĂŒber wer den Fahrer spielt oder in welchem Hotel man vor Ort nĂ€chtigt. Und kein Spritgeld oder Fahrkarten. Oft bin ich gerade an dieser Hemmschwelle gescheitert und habe vergeblich versucht, Freunde und Bekannte fĂŒr die Erlebniswelt Whisky zu begeistern. Durch unser Online Tasting kann man sogar Freunde, die nicht in der NĂ€he oder gar international verteilt leben fĂŒr einen gemĂŒtlichen Abend wieder an einen – digitalen – Tisch zusammenrufen – ganz coronakonform.

Was macht das Whisky Erlebnis bei Online-Tasting besonders?

Bisher hat man Whisky Tastings von Konzept ja sehr Ă€hnlich wahrgenommen. Ein meist bĂ€rtiger MittfĂŒnfziger erklĂ€rt optional im schottischen Kilt die Welt des Whiskys. Er erzĂ€hlt von seinen Erfahrungen in Schottland und was genau man bei dem zu verköstigenden Whisky schmecken oder riechen soll. Meiner Meinung nach birgt dies zwei Nachteile – gerade im digitalen. Zum einen ist der Redeanteil meist vor allem beim Tasting Koordinator sehr hoch. Zum anderen finde ich – und habe es auch selbst so erlebt – dass man sich gerade als AnfĂ€nger oft verunsichert fĂŒhlt, weil man nicht unbedingt exakt die Aromen herausschmeckt oder -riecht, wie es beim vortragenden Whisky-Experten der Fall ist. Gerade im digitalen Tasting fĂŒhrt dies dazu, dass der Abend zu einem Monolog ausufert und die Teilnehmer eher zu Zuhörern denn aktiven Mitgestaltern werden. Man fĂŒhlt sich beinahe ausgeschlossen und wird zum SchĂŒler transformiert, der dem Frontalunterricht des Lehrers lauscht. Und meist verabschiedet sich damit einhergehend dann auch die Aufmerksamkeit und das Interesse.

Wie schaut das konkret aus?

Alle Teilnehmer erhalten vorab zum Tasting die Selektion an Whiskys. Allerdings steht auf keinem der FlĂ€schchen, um welchen Single Malt es sich beim Inhalt handelt. Zu Beginn des Tastings sprechen wir in der Runde durch, welche Whisky-Regionen und -Unterregionen es in Schottland gibt. Jede Region hat ein paar typische Noten in Geruch, Geschmack und Abgang, die sich auf die Brennblasen, das verwendete Wasser, die Fassart, in denen der Whisky reift oder gar ob ĂŒberhaupt und wenn ja wie viel Fokus auf das Trocknen des Gerstenmalzes mithilfe von Torf gelegt wird zurĂŒckfĂŒhren lĂ€sst.

Mit diesem Wissen tasten wir uns an jeden Whisky heran. Wie riecht er? Was schmecke ich heraus? Wie entfaltet sich der Abgang? Über Geschmack lĂ€sst sich bekanntermaßen streiten. Hier ist eine offene Diskussionsrunde das Ziel. Jeder wird hier etwas anderes herausschmecken und -riechen. Am Ende lassen sich diese EindrĂŒcke in Trends zusammenfassen, die wiederum Hinweise auf die Whisky-Region oder gar die Brennerei geben. Das Schöne ist, dass hier selbst bewandte Kenner an Ihre Grenzen stoßen werden. Selbst Brennereien wie Ardbeg, die fĂŒr Ihre rauchigen und torfigen Single Malts weltweit bekannt und geschĂ€tzt sind, fĂŒhren elegante Tropfen mit Finish in RumfĂ€ssern, die samtig weich sind und nur noch im Hintergrund auf Torf hinweisen.

Wenn wir die Destillerie dann in der Runde festgestellt haben, wird der Tasting Koordinator noch ein wenig aus eigenen Erfahrungen vor Ort oder auch historisches und triviales zu diesem Unternehmen erzĂ€hlen – und vielleicht sitzen ja auch Teilnehmer in der Runde, die selbst bereits vor Ort waren und Erinnerungen zum Besten geben möchten.

Warum gehen wir den Weg des „Blind Tastings“?

Menschen lassen sich bekanntermaßen beeinflussen und sind geneigt, Dinge in Schubladen einordnen zu wollen. Auch beim Verkosten von Whisky kann dies der Fall sein und hinderlich werden. Im Vordergrund soll nĂ€mlich das Geschmackserlebnis selbst stehen, und nicht etwa von Assoziationen eingetrĂŒbt werden. Einflussfaktoren, die uns voreingenommen werden lassen gibt es hier viele: der Hersteller selbst, die vermeintlich typischen Aromen der zugehörigen Whisky-Region, der Preis, das Alter des Whiskys, die verwendeten FĂ€sser zur Reifung oder fĂŒrs Finish, die Farbe des Single Malts oder gar vom Hersteller oder AbfĂŒller genannte „Tasting Notes“ zu Geruch, Aroma und Abgang.

Dadurch, dass man beim „Blind Tasting“ diese Informationen gar nicht erst erhĂ€lt, kann man auch nicht in die Irre gefĂŒhrt werden. Ich selbst habe es bereits oft im Tasting erlebt, dass jemand, der eine Whisky-Region kategorisch fĂŒr sich ausschließt ausgerechnet in dieser einen neuen Liebling entdeckt.

Die nÀchsten Termine

HĂ€ufig gestellte Fragen (FAQ)

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